In 35 Jahren von Schleswig-Holstein in die Welt

 

Bad Schwartauer Vermessungsbüro feiert sein 35 jähriges Firmenjubiläum

Bad Schwartau. Am 01.April 2009 besteht das Vermessungsbüro Holst und Helten seit 35 Jahren und blickt auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück. In drei Jahrzehnten haben sich der Aufgabenbereich und die Betriebsgröße ständig erweitert. Das Büro ist mittlerweile ein eingenständiger Bestandteil in einem Firmenverbund , zu dem insgesmt fünf Firmen an den Standorten Bad Schwartau, Grevesmühlen und Stralsund zählen. Auch der zukünftige Erfolg und Übergang  in die nächste Generation ist gesichert: Seit dem 01.07.2008 ist Christine Holst als Vermessungsassessorin in das Büro Holst und Helten eingestiegen.

Stand am Anfang die Kataster- und Ingenieurvermessung im Vordergrund, hat sich das Leistungsspektrum im Laufe der Jahre ständig verändert. Heute reicht es im Ingenieurbereich von der Gebäudeabsteckung bis zur Betreuung großer Baugebiete und Verkehrseinheiten, z.B. der A 20 in Mecklenburg –Vorpommern. Zu den Projekten aus 35 Jahren Vermessungsbüro Holst und Helten zählen u.a. der Aufbau der digitalen Stadtgrundkarte für die Hansestadt Lübeck, der Neubau der Landesversicherungsanstalt in Lübeck, das Wohngebiet „Ostseeblick“ bei Wismar in Zusammenarbeit mit dem Büro Holst und Krähmer, Grevesmühlen, und viele andere große und kleine Projekte. Mittlerweile sind insgesamt über 40 hochqualifizierte Fachleute, davon überwiegend Ingenieure, in den einzelnen Firmen beschäftigt. 1997 hat die Firmengruppe ein externes Qualitätsmanagementsystem eingeführt und ist seither nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert.


Was vielen auch nicht bekannt ist: Die Firmengruppe, deren Stammsitz seit 1993 im eigenen Bürogebäude im Tremskamp in Bad Schwartau beheimatet ist, hat sich mit der GDV Ingenieurgesellschaft Holst mbH im Bereich Industrievermessung in Europa etabliert und ist seit mehr als 20 Jahren weltweit unterwegs. Unter Einsatz mobiler 3D-Messtechnik wurden schon Flugzeuge, Turbinen, Radarantennen, die Ariane-Trägerraketen und auch die Queen Mary II vermessen.

Neben den angestammten Aufgabenfeldern der Ingenieur- und der Industrievermessung bilden die Beratung und Dienstleistungen im zukunftsorientierten Bereich der Geoinformation einen weiteren Schwerpunkt der vielseitigen Tätigkeit. Anfang März präsentierte sich der GIS-Bereich mit einem Projekt zum Solarpotential von Dächern auf dem GDI-SH-Tag in Kiel.

Der anhaltende Erfolg lässt sich durch die langjährigen Erfahrungen, Flexibilität und das Liefern von hochwertigen Ergebnissen erklären. Dies bedeutet aber auch eine tägliche Kraftanstrengung, um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben und den Kunden maßgeschneiderte Lösungen zu liefern. Denn neben der rasant fortschreitenden Technik wird auch die Art der Dienstleistungen immer komplexer. „Dies sind Herausforderungen, die wir gern annehmen. Wir haben ein starkes, motiviertes Team und freuen uns auf die tägliche Herausforderung, für jeden Auftraggeber eine individuelle Lösung zu liefern“, so Christine Holst. “Wir haben die Zukunft im Blick und freuen uns auf die anstehenden Projekte.“


Hintergrundinformation
Vermessungsassessor:
Als Vermessungsassessor hat man die Befähigung zum höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst erworben. Dies ist Voraussetzung, um die Zulassung als Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur zu erlangen. Dafür ist nach dem Universitätsstudium ein zweijähriges Referendariat in dem Bundesland der angestrebten Zulassung zu absolvieren. Das Referendariat schließt mit der Großen Staatsprüfung ab. Nach Ablauf der Anerkennungszeit, die sich nach der bestandenen Prüfung anschließt, kann die Zulassung beantragt werden. Mit der Bestellung zum Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur ist die Person befähigt, Grundstücksvermessungen durchzuführen und Tatsachen an Grund und Boden zu beurkunden.