Der Umwelt zuliebe - Sonne für Ratekau`s Dächer

 

Vermessungsbüro Holst und Helten nimmt mit Solarprojekt am Tag der Geodaten-Infrastruktur in Kiel teil


Kiel/Bad Schwartau.„Wir sind GDI-SH“, so lautete das Motto der letztjährigen Veranstaltung des Arbeitskreises Geodaten in Kiel. Die Veranstaltung bringt zum zweiten Mal Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen und nimmt so aktiv an der Zukunftsgestaltung im Bereich der Geoinformation teil. Unter dem Motto „GDI-SH-ganz praktisch“ werden durch Vorträge und Präsentationen Projekte aus Schleswig-Holstein vorgestellt.

Auch das Vermessungsbüro Holst und Helten aus Bad Schwartau ist am 10.03.2009 mit einem Verbundprojekt in Kiel dabei. „Wir sind stolz, uns auf diesem wichtigen Forum präsentieren zu dürfen.“, so Dipl.-Ing. Wolfgang Holst. „Der Bereich der Geoinformation bietet großartige Möglichkeiten der Informations- und Datenverarbeitung, Analyse und Darstellung.“

Dipl.-Ing. Lutz Kuwalsky, der Ansprechpartner für den Bereich der Geoinformation im Vermessungsbüro ist, entwickelte ein Projekt, im Zuge dessen Dächer in der Gemeinde Ratekau auf Solaranlagentauglichkeit untersucht wurden. Aus den als „geeignet“ befundenen Dachflächen wird das mögliche CO2-Einsparpotential in der Gemeinde ermittelt. Das Besondere: über ein Bürgerformular kann jeder Hauseigentümer im Gemeindeportal seine bereits errichtete Anlage mit den entsprechenden technischen Angaben an das Umweltamt der Gemeinde melden.

 

Download Poster Solarpotential


Hintergrund
GDI- Geodateninfrastruktur
Ein global funktionierender Austausch von Daten bedarf einer einheitlichen Strukturierung. Diese für Informationen mit Raumbezug (geografische Daten) zu schaffen, ist das gemeinsame Ziel der Geodateninfrastruktur-Initiative der EU in Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsstaaten. Das Thema gewinnt zusehends an Bedeutung im Umwelt- und Planungsbereich. Die „Faszination Geodaten“ hat durch Google Earth oder Google SketchUp längst Einzug in den Alltag gehalten.